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23. Juni 2026

Google

Ab September 2026 werden Dynamic Search Ads automatisch auf AI Max umgestellt. Was steckt dahinter, und was solltest Du jetzt tun?

Schnellüberblick

Betroffen bist Du, wenn Du folgendes nutzt:

  • Dynamic Search Ads (DSA)
  • Automatisch erstellte Assets (ACA)
  • Broad Match auf Kampagnenebene

Was passiert ab September:

  • Alle betroffenen Kampagnen werden automatisch auf AI Max migriert
  • Neue DSA-Kampagnen können nicht mehr erstellt werden
  • Historische Einstellungen werden dabei übertragen

Empfehlung: Einen Teil jetzt manuell migrieren, einen Teil auf DSA lassen und die Performance vor September vergleichen.

Was sind Dynamic Search Ads überhaupt?

Dynamic Search Ads (DSA) gibt es seit Jahren. Das Prinzip ist simpel: Google liest deine Website, wählt passende Suchanfragen aus und generiert automatisch Anzeigentitel sowie Ziel-URLs, ganz ohne manuelle Keywords. Für Werbetreibende mit grossen Websites oder breiten Produktkatalogen war das praktisch. DSA funktionierte als Ergänzung zu Keyword-basierten Kampagnen, um Lücken im Traffic zu schliessen.

Und das hat es lange gut gemacht, aber das Suchverhalten hat sich verändert. Suchanfragen werden länger, komplexer, kontextabhängiger. Die alten DSA-Mechanismen stossen da an Grenzen.

Was ist AI Max for Search – und warum jetzt?

AI Max for Search ist Googles Antwort auf diese Entwicklung. Seit Mai 2025 in der Beta-Phase, hat es mittlerweile Hunderttausende von Werbetreibenden weltweit erreicht. Am 15. April 2026 hat Google den Beta-Status offiziell beendet und gleichzeitig angekündigt: Ab September werden DSA-Kampagnen, automatisch erstellte Assets (ACA) sowie Kampagnen mit Broad Match auf Kampagnenebene automatisch auf AI Max migriert.

Was unterscheidet AI Max von DSA? Statt sich nur auf Landingpage-Inhalte zu stützen, kombiniert AI Max deine Anzeigen-Assets, Website-Inhalte und Echtzeit-Signale zur Suchabsicht. Das erlaubt es, Suchanfragen zu treffen, die weder deine Keyword-Liste noch deine Landingpages allein je abgedeckt hätten. Dazu kommen drei Kernfunktionen:

  • Search Term Matching – findet relevante Suchanfragen über Echtzeit-Signale
  • Text Customization – passt Anzeigentexte dynamisch an die Suchabsicht an
  • Final URL Expansion – schickt Nutzer:innen zur passendsten Seite deiner Website

Laut Googles internen Daten aus 2026 bringt der Einsatz aller drei Funktionen im Schnitt 7 % mehr Conversions bei vergleichbarem CPA oder ROAS, im Vergleich zu Search Term Matching allein.

Was bedeutet das für Werbetreibende – und unser Rat als Media-Agentur

Die Migration passiert so oder so. Ab September läuft der Prozess automatisch durch. Google hat Upgrade-Tools bereitgestellt, mit denen historische Einstellungen und Daten in neue Standard-Anzeigengruppen übertragen werden können.

Unsere Einschätzung: Wer wartet, gibt die Kontrolle ab. Wer jetzt selbst migriert, kann Kampagnenstruktur, Einstellungen und Tests aktiv steuern und muss nicht darauf vertrauen, dass Googles automatische Migration alle Feinheiten berücksichtigt. Wir empfehlen, mit den von Google angebotenen One-Click-Experimenten zu starten. So lässt sich der Performanceunterschied zwischen alter und neuer Struktur sauber messen, bevor man vollständig umstellt.

AI Max ist dabei kein einfaches Upgrade, sondern ein echtes Umdenken: weg von manueller Pflege von Keyword-Listen und Targeting-Regeln, hin zu KI-gesteuerter Kampagnenoptimierung. Das bringt mehr Reichweite, aber auch mehr Abhängigkeit von Googles System. Die Kontrolle, die noch bleibt (Brand Controls, Location Controls, Text Guidelines), sollte man aktiv nutzen.

Nach unseren bisherigen Erfahrungen mit ähnlichen Automatisierungsschritten bei Google gilt: Die Ergebnisse sind oft gut, aber selten einfach vorherzusagen. Wer seine Kampagnen gut kennt und die Migration selbst steuert, ist klar im Vorteil.

Du willst wissen, ob deine Kampagnen betroffen sind und wie du die Migration angehen solltest? Wir schauen uns das gerne gemeinsam an.

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FAQ

Autor

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Nora Honegger

Junior Media Consultant nora@novaimpact.ch
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